Donnerstag, 4. Juli 2013

Sicher kein Verbrechen - NTSF:SD:SUV::

Quelle: tnt-serie.de
Nach langer Zeit melde ich mich nun auch wieder zurück und bringe euch eine tolle Wundertüte voller Serien mit, die ich mir in den letzten Wochen angeguckt habe. Da ich jetzt wieder mehr Zeit für den Blog habe freue ich mich schon euch in regelmäßigeren Abständen ein paar echte Leckerbissen zu empfehlen... oder euch zu sagen worum man besser einen Bogen machen sollte.
Bei der heutigen Serie wird das jedoch nicht nötig sein, da sie mich schon nach den wenigen Folgen die ich gesehen habe überzeugt hat. Es soll heute um NTSF:SD:SUV:: (National Terrorism Strike Force: San Diego: Sport Utility Vehicle::) gehen. Eine Serie, welche, wie man vielleicht schon am Namen erkennen kann, als einziges Ziel hat CSI und seine Ableger auf die Schippe zu nehmen. Habt ihr also, so wie ich, auch langsam genug von diesem Überschuss an immer gleichen Crime-Serien, dann ist es auf jeden Fall einen Blick wert.

Quelle: splitsider.com 
Zur Handlung braucht man dabei eigentlich gar nicht so viel sagen. Wie bei dem parodierten Format üblich sind die Folgen alle in sich geschlossen. Einzig das Team bleibt dauerhaft gleich und bedient sich jedem Klischee, dass man finden kann. Es gibt den taffen Anführer, die attraktive und zugleich naive Partnerin, den dunkelhäutigen Mitarbeiter, die scharfe Labor-Schnalle, den Geek, die strenge Chefin und natürlich einen Roboter. Ist doch so auf jede Serie anwendbar oder nicht?
Diese Gruppe kämpft sich seit nunmehr zwei Staffeln durch den aberwitzigen Alltag in San Diego. Dabei müssen sie die Unabhängigkeitserklärung beschützen, eine Entführung vereiteln, die es nie gab oder Alkohol aus dem verkehr ziehen, der die Leute explodieren lässt. Der Witz wird einem dabei zu meist direkt ins Gesicht geschlagen, doch hier und da entdeckt man auch mal einen versteckten Gag. So setzt der Hauptcharakter zB. mit der linken Hand seine Sonnenbrille ab, nur um sich mit der Rechten direkt eine Neue aufzusetzen. Eine offensichtliche Anspielung auf Horatio aus CSI Miami. Grundlegend braucht man aber nicht viel nachdenken, sondern kann einfach mal 15 Minuten den Kopf ausschalten. Länger ist so eine Folge nämlich in der Regel nicht! Diese Viertelstunde ist jedoch mit viel Liebe für's Detail inszeniert und es macht Spaß sie anzusehen. Alleine wie abgehoben die Basis daher kommt und der Roboter lassen das Geek-Herz höher schlagen. Außerdem können sich grade diese auf die dritte Staffel freuen. In dieser wird die Serie nämlich noch um Karen Gillan erweitert und gewinnt mit dem ehemaligen Doctor Who-Star einen echten Blickfang.


Viel mehr kann ich darüber eigentlich auch gar nicht mehr sagen, außer: „Macht euch selbst ein Bild“ und freut euch auf die nächsten Beiträge, die dann auch wieder ein bisschen informativer werden.


Montag, 10. Juni 2013

"Sheene Scheiße" - Anger Management

Was mach ich, wenn mich eine der populärsten Serien nicht mehr will? Richtig! Ich versuche mich an einem neuen Projekt und versuche einfach nur durch meinen Namen zu punkten. Einmal davon ab, dass das sowieso der falsche Weg ist, ist das hier auch noch erheblich daneben gegangen. Grade heute muss ich aber sagen, dass die Review sehr subjektiv ist, da mich alleine schon die Quoten sonst widerlegen würden. Ich habe bei dem Humor von „Two and a half Men“ aber auch schon Probleme damit meine Aggressionen in Zaum zu halten. Bei Sheens aktuellem Projekt wird aber nochmal eine Schippe drauf gepackt. Zwar bin ich froh, dass sie sich ein wenig von schlecht umgesetztem Sexismus entfernt, hätte mich aber noch mehr gefreut, wenn sie mich zum lachen gebracht hätte. Trotzdem habe ich mir die erste Staffel vollständig angesehen, um hier ein Urteil zu „Anger Management“ liefern zu können.

Die Handlung der Serie dreht sich um den ehemaligen Baseball-Spieler Charlie Goodson (Ja, tatsächlich scheint Sheen mittlerweile so daneben, dass er sich einen anderen Namen als den eigenen nicht mehr merken kann), welcher sich zum Psychologen hat ausbilden lassen und jetzt im Bereich der Wutbewältigung tätig ist. Die Anlehnung an den Film „DieWutprobe“ soll dabei wohl zu einem gewissen Grad gewollt sein, da die Serie sich selbst als eine Art Fortsetzung sieht. Trotzdem wird ein vollkommen neuer Kreis eingeführt. Sowohl bei ihm zuhause, als auch im Gefängnis, hat er mit gemischten Gruppen von Menschen zu kämpfen, deren Aggressionen er in den Griff bekommen will. Dabei steht leider aber immer Charlie selbst im Fokus und die Beziehungen zwischen den Patienten reichen bestenfalls um ihn charmanter aussehen zu lassen. So geht es auch mehr um seine eigene Scheidung, als die Beziehungen, die am Zorn der anderen zerbrochen sind. Leider! Denn das hätte mich wesentlich mehr interessiert.

Was stört mich denn aber jetzt? Erst einmal die klassischen Sitcom-Fehltritte. Heutzutage brauche ich kein Lachen aus der Konserve mehr, um zu wissen was lustig ist. Der Spruch „Lachen ist ansteckend“ greift hier übrigens auch nicht mehr. Nicht wenn dieses einfach totgehört ist und mich nur noch zum würgen bringt. Außerdem das Sheen-Phänomen, dass es irgendwie billig aussieht. Ich weiß nicht ob das nur mir so geht, aber im Vergleich zu zB. „HIMYM“ oder auch „TBBT“ sieht die Kamera-Qualität und meist auch das ganze Set überholt und altbacken aus. Das ging mir schon bei „TaahM“ so und jetzt wieder. Als hätte man noch irgendwas aus den 90s gefunden, dass einfach nie abgebaut wurde. Schreckt mich irgendwie ab und nimmt mir ein wenig die Luft raus. Dazu kommt dann der saudumme Humor, welcher irgendwie seriös wirken will, sich aber im Endeffekt nur über die Probleme der Leute lustig macht, anstatt einfach mal Situationen zu schaffen, in denen man sich denkt: „Awww, das ja knuffig.“ Sowas will ich denken, wenn sich die Patienten einen Patzer erlauben. Ich will mit ihnen lachen und sie als glaubhaft anerkennen und mich nicht über sie lustig machen und feiern das ich nicht so bin. Wir sind hier ja nicht bei „Mitten im Leben“.


Alles in allem war ich aber nicht wirklich enttäuscht, sondern habe genau das bekommen, was ich erwartet habe. Dementsprechend finde ich es auch etwas enttäuschend, dass die amerikanischen Quoten gleich mal dafür gesorgt haben, dass noch weitere 90 Folgen bestellt wurden. Wenn sich hier also nicht jemand bald mal wieder um eine Überdosis bemüht, muss ich das wohl noch eine ganze Weile ertragen. Schade!

Und als würde das für heute nicht reichen, hab ich hier auch noch einen tollen, nichtssagenden Trailer:


Mittwoch, 5. Juni 2013

Top 25: Wenn Serien auf Stil treffen!

Irgendwie scheint heutzutage das große Stichwort „Fashion-Blog“ zu sein. Wenn man sich einmal genauer anschaut was wirklich aufgerufen wird, dann sieht man überwiegend modische Bilder. Jetzt denke ich mir, dass das ja nicht so schwer werden kann und möchte das einfach auch mal probieren. Daher habe ich jetzt mal eine Liste erstellt, mit 25 abgefahrenen T-Shirts mit Serien-Bezug. Also quasi Must-haves für alle Fans. Ich hoffe ihr habt auch Spaß mit einem Eintrag der etwas anderen Art... und gebt nicht zu viel Geld aus.

25. „The Wesley Crushers“


Eigentlich bin ich kein großer Fan von „The Big Bang Theory“ mehr. Die Serie hat irgendwie ihren Reiz verloren, da sich alles nur noch wiederholt und die Witze dadurch ein wenig ausgelutscht wirken. Jedoch haben sie bei diesem Shirt den Vorteil, dass er zugleich auf „Star Trek“ anspielt, welche um Klassen besser ist. Hinzu kommt noch, dass im Fokus dieses T-Shirts Wil Wheaton steht, welcher mir sehr sympathisch ist. In der Serie wird er leider nicht sehr gut porträtiert, aber schaut man sich auf YouTube einmal Formate wie seine Serie „TableTop“ an, lernt man ihn eigentlich sehr schnell zu schätzen. Ich zähle also auf: 1. Ein Highlight von TBBT. 2. Star Trek! 3. Wil Wheaton... und fertig ist der Melkhocker, welcher den Kauf dieses Shirts rechtfertigt.


24. Frank Gallagher

Im Moment gehört „Shameless“ wohl zu den Serien, welche mir am meisten Freude bereiten und das liegt nicht zuletzt an Frank. Er selbst trägt im Moment wohl die Krone des White-Trash. Selbst Al Bundy und Roseanne können vor diesem Übervater nur den Hut ziehen. Um dies besonders in Szene zu setzen bekommen wir hier ein Shirt, welches den Helden des Jahrhunderts so wunderbar ranzig zeigt, wie ich ihn sehen will. Top!


23. Cool, cool, cool


Jetzt kommen wir zum ersten Mal zu einem Produkt, welches zu der wohl besten Sitcom, die jemals produziert wurde, gehört: „Community“. Dabei handelt es sich wohl um das schönste Gegenstück zu TBBT, welches ich jemals gesehen habe. Denn hier lacht man nicht über den Nerd, sondern mit ihm. Im besonderen Fokus steht dabei Abed, welcher wohl das Greendale-Gegenstück zu Sheldon Cooper darstellen dürfte. Er präsentiert sich dabei jedoch in einer Liebenswürdigkeit und Glaubhaftigkeit, von welcher sich der Physiker mehr als eine Scheibe abschneiden könnte. Daher ist ein T-Shirt, welches ihn ein wenig in den Himmel lobt einfach nur zu verständlich... und das Shirt ist cool... cool! cool! cool!


22. I just awesomed all over the place

Ähnlich wie bei TBBT finde ich es sehr schwer ein Shirt zu „How I met your Mother“ zu finden, welches ich wirklich gut finde. Man wird überschwemmt von wait-for-it und Suit-up-Motiven, die ich eher unspektakulär finde. Trotzdem sollte es schon ein Shirt mit Bezug zu Barney sein, da er (Nicht zu letzt durch seinen Wandel) der einzige Charakter ist, der auch nach sieben Staffeln noch wirklich interessant ist. Ich finde damit hat er sich dieses Privileg verdient. Also fragen wir uns was er denn eigentlich alles so getrieben hat in den ganzen Staffeln und das Shirt bringt es genau auf den Punkt. Daher ist es auch das einzige, welches den Titel legen – wait for it – dary! Legendary! verdient hat.


21. Darkwing Duck


Zeit ein wenig nostalgisch und in die Kindheit zurück versetzt zu werden. Sicherlich in diesem Beitrag nicht das letzte, aber mit „Darkwing Duck“ zum ersten, Mal. Da ich euch hier nur Shirts präsentieren möchte, welche man auch wirklich noch erwerben kann, ist dieses zwar nicht das beste Motiv, welches ich gesehen habe, aber auch mit ihm könnt ihr sicher der Schrecken werden, welcher die Nacht durchflattert... und Darkwing wurde ja auch nie ganz für voll genommen. Daher müsst ihr euch für so ein Shirt auch wirklich alles außer schämen. Immerhin seid ihr damit nichts anderes als der eingewachsene Zehennagel im Fuß des Verbrechens.


20. The Guild


Mit diesem Shirt möchte ich nicht zuletzt eine Serie bewerben, welche vielleicht ein wenig untergeht, weil es einzig eine YouTube-Serie ist. Die Sprache ist dabei von „The Guild“ und der Name ist Programm. Man taucht in ihr in das Leben von einer Gruppe Online-Rollenspieler und dem ganzen Wahnsinn, welchen diese durchleiden müssen. Gespickt mit Klischees und Liebe fürs Detail kann diese Serie wirklich überzeugen. Das Shirt selbst mag für viele vielleicht etwas witzlos sein, aber ich mag eigentlich Shirts ganz gerne, welche eine Sammlung der Charaktere zeigen. Außerdem geht es hier in erster Linie ja um den Support. Schaut also auf jeden Fall mal rein und sagt mir, wenn ich mehr drüber schreiben soll.


19. I was going to dress up today


Hier haben wir wohl mehr eine Anspielung auf eins meiner Lieblings-Memes, aber die Serie ist für Kenner dann doch noch zu erkennen. Das Wichtigste bei dem Kleidungsstück ist aber wohl die Messsage. Jeder sollte sich bewusst sein, dass die Feuer-Nation jederzeit angreifen könnte und man weiß nie, wie man dann aus dem Haus kommt. Hier weiß wenigstens jeder sofort was los ist und die Nachricht macht vielleicht schnell genug die Runde, damit der Avatar rechtzeitig da ist. Man darf die Hoffnung ja bekanntermaßen nie aufgeben.


18. Power Ranger


Hierzu kann ich eigentlich nicht viel sagen. Einzig vielleicht, dass sicher jeder von uns in seiner Jugend einmal ein Power Ranger sein wollte. Jetzt haben wir endlich die Gelegenheit dazu... und das in allen Original-Farben. Außerdem zu der wohl besten Staffel, welche jemals davon produziert wurde. Ich meine: Jeder liebt Dinos! Das einzige was ich euch beim Kauf des Shirts nicht versprechen kann (Obwohl ich da selbst fast ein bisschen drauf bestehen möchte) ist, dass das Gras bei eurem Erscheinen explodiert. DAS WÄRE EINFACH ZU COOL!


17. Thundercats

Hier wurde es mir auch wirklich nicht leicht gemacht etwas zu finden, das nicht einfach nur das Logo der „Thundercats“ ist. Davon findet man T-Shirts ohne Ende. Egal in welcher Farbe. Ob normal, vintage, auf alt getrimmt. Alles ist dabei! Hier habe ich jedoch eine Perle gefunden, welche die Katzen in ihrer ganzen Pracht zeigt. Hinzu kommt auch noch die Tatsache, dass man auf dem Shirt die Thundercats der neuen Serie von 2011 sieht, welche ich wesentlich besser finde. Natürlich ist das Original echt kultig und viele werden mich für die Aussage sicher hassen, aber ich stehe, auch bei Serien für ein jüngeres Publikum, einfach auf eine durchgehende Handlung, welche nicht mit jeder Folge abgeschlossen wird.


16. Die Legende von Aang


Wie ich versprochen habe, wird der Avatar sicher auftauchen, um uns vor der Feuer-Nation zu schützen. Gut, hier ist er... und das in ganzer Pracht. Wirklich ein schönes Design. Vor allen Dingen durch die Gestaltung der Ränder. Oftmals kann ich mit Shirts nichts anfangen, auf welchen sich einfach ein viereckiger, großer Aufdruck befindet, aber hier wird an den Rändern so gut gearbeitet, dass es nicht billig aufgedruckt wirkt, was mich an den meisten stört, sondern das Motiv mit dem Shirt verschmilzt. Hoffentlich ein System, welches sich noch ein paar mehr Leute abschauen.


15. Oh Captain my Captain


Kommen wir zu der besten Serie aller Zeiten: Firefly! Präsentiert wird uns hier der Captain der prachtvollen Serenity, begleitet von einem Zitat, welches viele sicher schon einmal gehört haben. Hier wird jedoch der einzig wahre Captain geehrt und viel mehr muss dazu an dieser Stelle auch gar nicht gesagt werden. Muss mir ja noch was aufheben, wenn Firefly erneut auftaucht.


14. Don't Blink


Wenn man mich fragen würde, wovor ich wirklich Angst habe, dann würde ich heutzutage wohl Engelsstatuen sagen. Hierbei muss ich mich bei „Doctor Who“ bedanken und nicht zuletzt der großartigen Folge „Blink“. Also Leute, solltet ihr diese Serie noch nicht gesehen haben, dann fangt mit der Folge an. Wie die meisten kann ich euch sagen: Wenn euch die nicht gefällt, werdet ihr keine mögen. Seid euch aber gewiss, dass ihr Statuen nie wieder betrachten könnt, ohne das euch ein Schauer den Rücken hinunter läuft und merkt euch definitiv eine Sache: DON'T BLINK! … und sagt das auch den Leuten, welche euer Shirt betrachten, denn „The image of an angel, becomes an angel itself.“


13. Hero Time


Nehmen wir den populärsten Helden, welcher jemals in Film und Fernsehen präsent war. Den dunklen Ritter, welcher über Gotham wacht und der sich dabei auch nicht zu Schade ist, sich die Finger schmutzig zu machen und kombinieren wir ihn mit der Serie, gegen die Spongebob normal wirkt: Adventure Time. Auf diese Weise erhalten wir eins der coolsten und zugleich verstörensten Motive aller Zeiten. Tatsächlich weiß ich nicht, ob ich dieses Shirt wirklich tragen würde, aber die ganz Mutigen werden damit sicherlich mehr als einmal ihren Spaß haben und bestimmt die ein oder andere neue Bekanntschaft machen. Aber nehmt euch in Acht vor Batman. Dem gefällt sicher nicht, was hier aus ihm gemacht wurde.


12. Keep calm and...


Der Slogan, den ich im Moment am langweiligsten und am meisten überbewertet finde, kann endlich einmal auftrumpfen uns selbst mich erheitern. Nicht zuletzt, weil er einen Bezug zu der wohl tollsten Mini-Serie hat, die das Internet je hervor brachte: „Dr. Horrible's Sing-Along Blog“. Außerdem werden hier mal ein bisschen anzüglich und das kann jawohl niemand verachten. Werdet also auch ihr zu Captain Hammer und zeigt den Leuten womit ihr euch diesen Namen verdient habt. Wie ein echter Superheld!


11. The Walken Dead


Da ich es heute wohl wirklich weiß, wie ich mir Feinde mache: „Ich mag The Walking Dead“ nicht! Die Serie verspricht mir Zombies, aber kommt nicht wirklich in Fahrt. Da habe ich auch im Serien-Bereich Dinge mit mehr Action gesehen. Ja, ich weiß, es geht hier auch mehr um das Drama, aber in dem Bereich gibt es auch wirklich besseres. Dementsprechend sind die Zombies schon etwas, dass sie von der Maße abheben soll und auf dem Gebiet werde ich, grade als Fan des Genres, wirklich enttäuscht. Man hätte viel, viel mehr daraus machen können. Schade! Kombiniert man jetzt aber diese Serie mit einem der wohl tollsten Schauspieler, die es jemals gegeben hat und baut noch ein gut gelungenes Wortspiel ein, so kann ich das Produkt einfach nur aufs übelste abfeiern.


10. This Blog is now 20 % cooler

Ja, ich muss mich hier jetzt mal outen. Ich bin ein Brony. Vielleicht nicht so hardcore, wie manch andere diese Kultur leben, aber ich stehe auf die Serie und hab auch Spaß an einigen Dingen, die außerhalb davon passieren, wie der Musik, Bildern oder auch unterhaltsamen Shirts... und das hier beinhaltet nicht nur eins der coolsten Ponys (Zumindest von den Hauptcharakteren. Viele der Nebencharaktere toppen dieses.), sondern auch noch ein Zitat, welches ich hin und wieder benutze und das einfach alles irgendwie besser macht. Wie auch dieses T-Shirt.


9. Koromon


Generell bin ich ja dagegen, dass Männer Dinge tragen, die rosa sind, aber in diesem speziellen Fall mache ich gerne eine Ausnahme. Immerhin haben wir hier Bezug zu einer der tollsten Serien meiner Kindheit. Daher macht mich das Shirt ein wenig nostalgisch und unterhält mich, trotz der Farbe. Bei den Ausbildungs-Leveln würde mir zwar ein Motimon-Shirt besser gefallen, aber auch damit kann ich leben. Wer also schon immer mal ein Digimon sein wollte, der bekommt hier eine der besten Chancen seines Lebens.


8. Nathan Fillion


Mir gefällt so ziemlich alles, was dieser Mann macht. Firefly, Castle, Dr. Horrible... immer war ich absolut begeistert von der Leistung dieses Manne. Einfach unterhaltsam und mit Charisma ohne Ende, bringt er mich immer wieder zum lachen. Außerdem ist er mit Sicherheit ein noch größerer Nerd als ich und die Zeit mit ihm muss einfach der Hammer sein. Daher sollte die Person neben mir wirklich Nathan Fillion sein. Das würde ich sehr begrüßen!


7. Teenage Mutant Ninja Squirtles


Wo wir eben schon bei großartigen Wortspielen waren. Hier haben wir wohl eins der Besten, die ich jemals gesehen habe. Pokemon trifft auf die Ninja Turtles. Das wäre auf jeden Fall etwas, das ich mir anschauen würde und auch definitiv zur Show trage. Auf jeden Fall könnt ihr euch drauf einstellen, dass man euch anspricht und dabei sehr gut unterhalten ist. Ich war auf jeden Fall auf mehr als einer Veranstaltung, bei der ich die ein oder andere neue Bekanntschaft gemacht habe – zu anderen Pokemon-Trainern. Tja, die sterben einfach nie aus.


6. Captain Jack


Man nehme eine Portion Doctor Who, eine Priese Torchwood und einen großen Haufen Wahnsinn und wir erhalten den wohl abgefahrensten Captain aller Zeiten. Dargestellt durch John Barrowman, welcher einen unfassbaren Charme versprüht, werden wir hier mit Jack Harkness konfrontiert. Einem Mann, der seines gleichen sucht. Natürlich hätte man da auch viele andere Motive gefunden, aber das hier überzeugt mich durch seinen Comic-Stil und die Referenz zu „Bad Wolf“... aber ich will ja nichts vorweg nehmen... also: Schaut Doctor Who!


5. Perry


Hier kommen wir jetzt zu einem Highlight der aktuellen Fernseh-Landschaft für Kinder. Ich habe mich ja schon einmal darüber ausgelassen, dass ich damit nicht wirklich zufrieden bin. Das gilt jedoch nicht für „Phineas & Ferb“. Die zwei sind einfach nur genial. Im Zentrum der Handlung sehe ich jedoch Perry. Der Geheimagent, gegen den James Bond wie ein kleines Kind wirkt. Einfach nur eine coole Sau! Nicht zuletzt deswegen kann man ihn ruhig mal zur Show stellen.


4. One Piece

Auf Platz vier sehe ich eins der wohl tollsten Anime-Shirts, die ich jemals gesehen habe. One Piece selbst wird mir zwar langsam wirklich zu lang, aber ich bin schon so viele Jahre dabei, dass ich davon am Ende halt doch nicht los komme. Nicht zuletzt das ist ein Grund für das T-Shirt. Dagegen sprechen nur leider meine Statur und vor allen Dingen der Preis. Mit fast 100 Dollar für ein T-Shirt ist es definitiv das Teuerste in dieser Liste... aber optisch ist es das auf jeden Fall wert!


3. Changlourious Bastards


Jaja, ich weiß... Schon wieder „Community“ und dann auch noch ein blödes Wortspiel. Ich stehe eben drauf und außerdem wird uns hier eine der tollsten Handlungen der Serie präsentiert, welche den wohl am meisten gestörten und zugleich unterhaltsamsten Charakter aller Zeiten in den Fokus rückt. Ihr dachtet Ken Jeong war in Hangover lustig... dann habt ihr das wirklich noch nicht gesehen.


2. The Silence will fall


Nachdem wir die Angels mittlerweile im Griff haben, kommen wir zu noch einem Gegner aus dem Who-Universum, welchen ihr nicht aus den Augen lassen solltet. Immerhin wollt ihr ja nicht vergessen, was ihr da auf dem Shirt tragt. Wohl eine der optisch eher stereotypen Rassen in dem Universum, welche jedoch wirklich Angst machen kann, wenn man von ihnen weiß. Der große Pluspunkt für das Shirt ist hierbei jedoch, dass es ihnen die Bedrohlichkeit nimmt... einfach weil es so niedlich ist!


1. Unjust cancellation of Firefly


Sicher konntet ihr es euch schon denken! Auf Platz 1 haben wir natürlich ein Firefly-Shirt... und nicht nur das. Die Serie wird auch noch präsentiert durch ein Zitat aus „Community“. Ja, hier bekommt jemand wie ich einfach genau das, was er braucht. Außerdem unterstützt jeder Träger dieses T-Shirts ein Vorhaben, welches ich einfach nur aufs vollste unterstützen kann. Sollte ich also wirklich drauf gehen, dann bitte ich darum, dass ihr euch das zu Herzen nehmt und mich ein wenig herrichtet.



Damit war es das dann auch endlich mit meiner Top 25. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viel Arbeit ist und habe ein bisschen mehr Respekt vor denen, die immer nur Klamotten auf ihren Blogs raus hauen. Ich hoffe ich konnte euch auch ein bisschen was Neues zeigen und ihr hattet Spaß mit der Liste. Solltet ihr noch was kennen, das ich hier vergessen habe, dann postet mir einen Link. Vielleicht gefällt es mir ja... Ich hab sowieso einen kleinen T-Shirt-Fimmel. Da kann man nie genug von haben.

Samstag, 1. Juni 2013

"Big Brother für Größenwahnsinnige" - Mars One

Normalerweise mache ich ja einen Bogen um das Konzept der Reality-Shows. Immerhin sollte jedem bewusst sein, was für ein Müll das ist. Menschenverachtende Grütze, welche einfach nur billig produziert ist und den Menschen ermutigen soll über seine Mitbürger zu lachen. Aber aktuell wird der Konsumgeilheit wieder mal die Krone aufgesetzt... und das geht nicht einmal auf die Kappe von RTL. Viel mehr bekleckern sich hier die Niederlande nicht grade mit Ruhm, denn nachdem „Big Brother“ keine große Nummer mehr ist, sind sie sicher, dass dieses Konzept mit einer Kolonie auf dem Mars wieder fruchten wird.

Bei der, von Bas Lansdorp erfundenen Show, „Mars One“ sollen Freiwillige auf den Mars geschickt werden, um dort eine Kolonie zu bewohnen. Dies soll dabei dauerhaft mit Kameras begleitet werden, um von den auf der Erde gebliebenen verfolgt zu werden. Diese Laien-Astronauten sollen, einmal auf dem Mars angekommen, ihr komplettes Leben dort verbringen. Bei dem Flug zum Mars soll es sich nämlich um ein One-Way-Ticket handeln und wer bereit ist teil zu nehmen, der wird sein ganzes Leben vor der Kamera verbringen. Trotz dieser Tatsache haben sich aber in den ersten beiden, der insgesamt 19 Wochen, Anmeldephase bereits 78.000 Menschen, aus über 100 Ländern, gemeldet. Eine in meinen Augen unfassbare Zahl.
Vier aus der gewaltigen Bewerbermasse sollen 2023 als erste den Mars besiedeln. Im Zwei-Jahre-Takt sollen dann weitere Siedler auf den roten Planeten geschickt werden, bis die Kolonie dann schließlich 24 Bewohner erreicht. Die einzigen Voraussetzungen, um dabei zu sein, sind Volljährigkeit, gute Gesundheit und Englischkenntnisse. Doch reicht das wirklich aus, um in einer so unmenschlichen Umgebung zu überleben. Reicht das, um mit der Isolation fertig zu werden und mit dieser überschaubaren Menge an Menschen glücklich zu werden. Ich denke das ist zu bezweifeln. Da kann die soziale Kompetenz noch so groß sein. Auf Dauer wird dieses Konzept jeden zermürben. Aber extreme Situationen fördern natürlich nur, dass die Quoten boomen. Wer freut sich nicht auf Dinge wie das erste Mars-Baby oder den ersten Selbstmord in den weiten des Alls!
Immerhin soll Paul Römer, welcher schon „Big Brother“ mit produziert hat auch diese Sendung für das Publikum interessant gestalten. Klingt doch nach einer guten Idee jemanden dafür zu nehmen, der auch vorher schon von echten Konflikten und Drama gelebt hat. Außerdem soll die Sendung genau dem entsprechen, was sich der Zuschauer wünscht und dementsprechend angepasst werden. Ich freue mich jetzt also schon besonders auf den Punkt, wenn „Mars One“ nur noch eine Mischung aus „Berlin Tag & Nacht“ und „American Gladiators“ ist. Da scheinen selbst die 6 Milliarden Dollar, welche allein der erste Flug zum Mars kostet wie geschenkt, wenn man dafür ein so tolles Programm bekommt. Leider ist davon auszugehen, dass dieses Geld sinnvoll investiert ist, denn sicherlich werden bei der ersten Landung alle Menschen vor dem Monitor sitzen. Zumindest kann man da erfahrungsgemäß von ausgehen. War es damals bei der Mondlandung doch nicht anders. Ich habe auch kein Problem mit dem wissenschaftlichen Fortschritt oder der Errungenschaft Menschen auf den Mars zu schicken. Was mich stört ist die Tatsache, dass man daraus so eine Show gestaltet, welche all zu schnell nicht mehr interessant ist. Entwickelt sich die TV-Welt doch ständig und irgendwann ist man die Gesichter leid. Was kommt dann? Die Menschen auf dem Mars geraten in Vergessenheit und versauern da vor sich hin, aber gehen jedem hier unten sonst wo vorbei. Spätestens da sollte man mal darüber nachdenken ob das nicht Menschen verachtend ist.


Alles in allem kann ich nur sagen, dass ich eine solche Entwicklung erschreckend finde und am liebsten selbst den Planeten verlassen würde, wenn ich so etwas sehe. Langsam bekomme ich Angst davor wo wir uns noch hin entwickeln... und alle die das wirklich interessant finden und denken das ihre schönsten Sci-Fi-Träume war werden. NEIN, das wird kein STAR TREK!

Dieses Mal möchte ich auch wirklich darum bitten, dass ihr mir einen Kommentar da lasst, was ihr von dem ganzen haltet. Das ist wirklich mal ein Thema, über das ich diskutieren möchte, einfach weil ich es so verstörend finde. Danke!

Dienstag, 21. Mai 2013

"Keine lange Leitung" - The Wire


Immer wieder habe ich es gehört. Immer wieder gelesen: „The Wire ist die beste Serie aller Zeiten.“ Endlich bin ich dazu gekommen das auch mal zu überprüfen und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Soweit zu gehen, sie als die beste Serie aller Zeiten zu bezeichnen würde ich vielleicht nicht gehen, aber sie sollte auf jeden Fall mit viel Respekt betrachtet werden.
Bisher wurden von der, 2002 bis 2008 gedrehten, amerikanischen Serie fünf Staffeln produziert. Autor war dabei David Simon, welcher zuvor als Polizeireporter tätig war. Somit sollte sich wohl auch die Qualität der Handlung erklären lassen, welche an Intensität im Bereich „Crime“ kaum zu überbieten ist.

Da ich bisher nur Season 1 der Serie gesehen habe, wird es heute primär um diese gehen. Diese beschäftigt sich dabei explizit mit dem Drogenhandel in Baltimore und wie die Polizei versucht diesen in den Griff zu bekommen. Treibende Kraft ist dabei der Mordermittler Jimmy McNulty (Dominic West), welcher zu Anfang einen Richter mit dem Drogenproblem in seiner Stadt konfrontiert und ihn so quasi nötigt eine Spezialeinheit dagegen einzurichten. Durch diesen Auftritt in Ungnade gefallen wird McNulty erst einmal in den Keller verfrachtet. In diesem befindet sich nämlich das Büro, in welchem er und seine Kollegen, unter der Führung von Lt. Cedric Daniels (Lance Reddick), arbeiten werden.
In den Kampf zieht die Gruppe dabei gegen Avon Barksdale, welcher der Kopf eines großen Drogenrings in Baltimore ist. Da jedoch niemand bei der Polizei sein Gesicht kennt und er somit für sie absolut nicht greifbar ist, ist seine Screentime jedoch eher gering. Im Fokus der Serie steht eher sein Neffen D'Angelo, welcher, im weitesten Rahmen, als Haupt-Antagonist bezeichnet werden kann. Dieser wird nach einigen Querelen mit dem Gesetz von seinem Onkel in eine Sozialsiedlung versetzt, um dort den Drogenhandel in die Hand zu nehmen. Dabei wird er jedoch von der Poliatzei beschattet, um irgendwie einen Weg zum Onkel zu finden. Im Fokus steht bei diesen Ermittlungen die Abhörarbeit an den öffentlichen Telefonen, über welche der Handel koordiniert wird. Daher auch der Titel: „The Wire“.

Was macht diese Serie jedoch so besonders, im Vergleich zu anderen Crime-Serien. Das ist eigentlich schnell erklärt. Anstatt sich von einem Fall zum anderen zu hangeln, beschäftigt sich diese Serie über eine gesamte Staffel mit nur einem einzigen. Somit gewinnt die ganze Geschichte an Tiefe und man bekommt die Gelegenheit die Charaktere viel weiter auszubauen. Dabei geht es nicht nur um Dinge wie die Alkohol-Probleme McNaultys. An den Ermittlern kann man ja immer arbeiten. „The Wire“ schafft es aber auch Sympathien zu den „Bösen“ aufzubauen. Immerhin hat man auch Zeit diese kennenzulernen und zu hinterfragen warum sie das alles tun. Man bekommt nicht nur einen kleinen Ab-
riss von dem was vor sich geht, sondern die Chance einen tieferen Einblick zu bekommen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass diese Serie so beliebt ist. Ich kann jedoch auch die andere Seite verstehen, welche es kritisiert, dass der Einstieg sehr schwierig ist. Man muss sich auf jeden Fall darauf einlassen und dem ganzen Zeit zum wachsen geben. Wenn man es schafft dran zu bleiben und sich nicht zu schnell langweilen lässt, bekommt man hier die Chance genau das zu bekommen, wovon sich Serien wie „CSI“ und „LAW AND ORDER“ schon längst eine Scheibe hätten abschneiden sollen. In diesem Sinne kann ich nur sagen: „Anschauen!“ und euch noch eine Kleinigkeit liefern, um euch heiß drauf zu machen:

Mittwoch, 15. Mai 2013

Kampf gegen die Spoiler - Doctor Who again!


Eigentlich habe ich mir so lange vorgenommen eine Review über die Serie zu machen, statt nur über Dinge zu schreiben, die hinter den Kulissen passieren, aber Doctor Who macht es mir da wirklich nicht leicht. Nach dem AUFSTANDDER FANS kommt jetzt der nächste Knaller und schon wieder geht es dabei um die Folge: „The Name of the Doctor“.
Als großer Fan der Serie ist es für mich mittlerweile wirklich gefährlich mich im Internet zu bewegen, ohne mit einem der größten Geheimnisse konfrontiert zu werden. Durch einen Fehler in den USA wurden die DVDs zur zweiten Hälfte der siebten Staffel bereits verschickt und die Fans, die sie sich vorbestellt hatten, konnten die letzte Folge bereits sehen, obwohl sie erst Samstag, den 18. Mai ausgestrahlt werden soll. Für uns und die Macher der Serie bedeutet das nun das große Zittern. Dringen zu viele Informationen durch und wird damit die Freude an der Folge komplett zur Nichte gemacht? Ich hoffe nicht! Es ist aber auch wirklich schrecklich, dass so etwas ausgerechnet bei einer der inhaltlich wichtigsten Folgen aller Zeiten passieren muss.
Was jedoch für jene interessant sein sollte, die die Folge bereits gesehen haben und den Mund halten. Stephen Moffat hat angekündigt das, wenn keine Spoilers an die Öffentlichkeit dringen, er exklusives Material von dem „50 Jahre-Special“ der Serie zeigen würde und man somit schonmal einen kleinen Einblick bekommen würde, in das, was uns im November erwartet. Daher auch hier meine Bitte an alle, die die Folge vorab sehen wollen: „Sucht euch von mir aus einen Download. Das ist mir egal. Haltet aber bitte den Mund, damit ihr es mir und anderen nicht kaputt macht und wir das Bonus-Material bekommen!“

Montag, 6. Mai 2013

Ist das Kunst oder kann das weg? - Da Vinci's Demons


Wahrscheinlich würde sich Leonardo da Vinci im Grabe drehen, wenn er diese Serie sehen müsste. Natürlich ist auch mir die aktuelle Begeisterung für historisch angehauchte Serien nicht entgangen, doch in diesem Fall kann ich da erst einmal nur mit dem Kopf schütteln. Die Fakten, welche man sich hier zusammen gedichtet hat, sind kaum noch als künstlerische Freiheit zu betrachten. Seit langem habe ich nicht mehr in eine Serie geguckt, die mich hinterher so wenig begeistert hat. Darauf werde ich jedoch noch zurückkommen und jetzt erst einmal einen kleinen Einblick in die Story liefern.

Die Geschichte dreht sich um den jungen Da Vinci, welcher sich als Künstler und Erfinder so durchschlägt. Dabei ist er auch kein Kind von Traurigkeit. Neben dem Zeichnen kann es auch einmal zu einem Zechgelage und daran geknüpfte Schlägerei kommen. Damit er sich da jedoch nicht alleine bewähren muss, wird er begleitet von seinen Freunden Nico (Eros Vlahos) und Zoroaster (Gregg Chillin). Viele Abenteuer erleben sie grundlegend aber erst einmal nicht. Einmal abgesehen von dem Testen verschiedener Prototypen, wie einer Flugmaschine.
An Fahrt soll die Handlung jedoch gewinnen, als sich Da Vinci einen Job als Erfinder beim Militär verschafft. Gern gesehen ist er grundlegend bei den Geistlichen, welche hinter dieser Institution stecken, allerdings nicht. Auch scheint er immer weiter in ein viel bedeutungsvolleres Geheimnis einzutauchen. Dies wird deutlich, als er einen Fremden (Alexander Siddig) trifft, welcher ihm vom „Book of Leaves“ und seiner Vergangenheit erzählt. Zumindest ersteres wird im Verlauf nicht nur für Da Vinci, sondern auch den Papst und seine Untergebenen, eine tiefere Bedeutung bekommen.

Alles in allem mag das jetzt zwar nach einer interessanten Story klingen. Sie mag jedoch nicht richtig an Fahrt gewinnen und oft erwischt man sich selbst, dass man die Konzentration verliert, der Serie weiter zu folgen. Ein Problem dabei sind auch die Charaktere. Da Vinci selbst wirkt wie eine schlechte Kopie von Robert Downey Jr. in seiner Rolle als Sherlock Holmes. Ein aufgeweckter, junger Mann, der irgendwie exzentrisch und seiner Zeit voraus ist. Ein altbewährtes Muster, welches in diesem Fall einfach nicht greifen will.
Hinzu kommt noch, dass die Optik nicht wirklich zu überzeugen weiß. An und für sich habe ich mich damit abgefunden, dass sich die Schauspieler durch animierte Welten bewegen. Im Fall von Florenz wäre das jedoch sicher nicht nötig gewesen. Außerdem wirkt es qualitativ nicht besser, als eine Dokumentation auf dem HistoryChannel. Offensichtlich wurde bei dieser Serie an den falschen Ecken gespart. Sicherlich hätte man sie interessant gestalten können. In diesem Fall hat sich David S. Goyer (The Dark Knight) damit jedoch sehr schwer getan und konnte mich nicht überzeugen. Wer aber schon die „Tudors“ oder „Borgia“ mochte, der sollte sich hieran auf jeden Fall auch einmal versuchen. Der Rest sollte sich auf eine bisher eher seichte Story einstellen, die man, ohne merklichen Erfolg, in ein hübsches Kleid stecken wollte.


Freitag, 3. Mai 2013

"How many of us are there?" - Orphan Black


Dieses Mal habe ich für alle einen kleinen Geheimtipp im Angebot, die was für Drama und Mystery übrig haben. Ich habe mir eben die Pilot-Folge zu „Orphan Black“, welche in Amerika am 30. März ausgestrahlt wurde, angesehen und bin definitiv so überrascht, wie ich begeistert bin. Bevor ich mir die Folge angesehen habe war ich nämlich noch sehr voreingenommen. Die grundlegende Story erschien mir nicht wirklich neu – im Bereich Mystery schon fast ausgelutscht. Hinzu kam, dass keiner der Schauspieler durch besondere Auftritte im Kopf geblieben sind. Zumindest die zweite Komponente soll sich später noch als sehr positiv herausstellen und die Story durch einen wirklich spannenden Erzählstil im Gedächtnis bleiben.

Die Geschichte von „Orphan Black“ dreht sich um Sarah Manning (Tatiana Maslany), eine junge Frau, welche Probleme hat ihr eigenes Leben auf die Reihe zu bekommen. Gleich zu Anfang sehen wir sie an einem Bahnhof ankommen, an welchem sie ein Telefonat führt. Man erfährt das sie ihre Heimatstadt länger verlassen hatte und ein Kind zurückgelassen hat und das sie zu diesem nun den Kontakt sucht. Dieser scheint ihr jedoch vorerst verweigert zu werden. Bevor diese Komponente vertieft wird, wird die Protagonisten erst einmal Zeuge davon, wie sich eine andere Frau vor einen Zug wirft, um ihr eigenes Leben zu beenden. Unter Schock ergreift Sarah die Fluch und stiehlt dabei noch die Handtasche der anderen Frau, welche von ihr als „Beth“ Childs identifiziert wird. Eine Frau, welche ihr zum verwechseln ähnlich sieht, jedoch um einiges wohlhabender zu sein scheint. Somit ist der Entschluss schnell gefasst. Sarah wird das Leben mit der Toten tauschen. Zusammen mit ihrem Pflegebruder inszeniert sie also eine Geschichte, in welcher sie selbst gestorben ist und somit ohne Probleme die Rolle der „Beth“ einnehmen kann. Damit sollen ihre Probleme jedoch erst beginnen. Sie gerät in Kontakt mit der Polizei, zwielichtigen Gestalten und muss sich schon sehr früh Dingen wie Schießereien und Tod herumschlagen. Dabei werden immer mehr Fragen aufgeworfen. In was ist sie da verwickelt worden? Welche Rolle spielt ihr altes Leben in diesen Verwirrungen? Und vor allen Dingen: Weshalb ist Tatiana Maslany für so viele Rollen besetzt?

Die Serie kann jedoch auch abseits der Geschichte einige Pluspunkte sammeln. Erst einmal empfinde ich die Erzählgeschwindigkeit als großartig gewählt. Man bekommt nicht einmal Zeit um wirklich durchzuatmen, sondern wird von einer Szene in die andere geworfen und muss direkt wieder am Ball bleiben. Generell packt einen aber das gesamte Ambiente. Alles ist relativ düster und verkommen. Selbst wenn man in die Welt der Reichen eintaucht, hat es „Orphan Black“ geschafft dem ganzen einen korrupten Beigeschmack zu geben. Ein Element, welches nicht zuletzt durch den sehr gut gewählten Einsatz von Musik und anderen akustischen Elementen entsteht.
Hinzu kommt, dass man sich sehr schnell in die Charaktere einfinden kann. Hier wurde ein wirklich toller, neuer Cast zusammengestellt, bei dem sich wirklich jeder seinen Platz verdient hat. Besonders die Hauptdarstellerin erweckt sehr schnell unser Mitleid und man fiebert wirklich mit ihr mit, dass sie sich bald wieder aus diesem Sumpf herausziehen kann. Oder besser nicht. Sonst wäre ja bald schon wieder Schluss mit einer wirklich vielversprechenden, neuen Serie.

Als Fazit bleibt nur zu sagen, dass sie die Fans von düsterer Mystery auf jeden Fall einmal einen Einblick machen sollten. Tatsächlich habe ich auch schon eine ziemlich genaue Vorstellung, wohin sich das ganze entwickeln wird, zu welcher jene, die sich in dem Genre auskennen, sicher auch kommen werden. Ich bin jetzt schon wirklich gespannt, ob ich richtig liege und wie sie, in diesem Fall, die Ideen in meinem Kopf umsetzen... und uns das ganze verkaufen. Das schafft dieser Pilot also auf jeden Fall: Interesse wecken!




Donnerstag, 2. Mai 2013

"So ist das heute, so war das damals" - Kinderserien


Heute geht es mal wieder um eine Sache, welche mir persönlich sehr am Herzen liegt. Dem entsprechend wird es diesmal keine Review im eigentlichen Sinne, sondern relativ persönlich. Ich möchte mich mal wieder über die Fernsehkultur aufregen. Etwas, das ich hier noch nicht oft getan habe, doch im Alltag immer wieder vorkommt. Ein sehr leidiges Thema dabei ist der Vergleich damals-heute. Besonders erschreckend auf diesem Gebiet ist in meinen Augen das, was sich das Kind von heute so alles angucken „muss“. Auch wenn mir einiges gefällt und mich zum lachen bringt, möchte das Kind in mir mehr als einmal schreiend wegrennen.
Natürlich würde ich mir niemals anmaßen, dass damals alles besser war. Wir haben auch viel Blödsinn gesehen, den ich jetzt hinterfragen würde. Als wenige Beispiele wären da z.B. „Cow and Chicken“ oder „Rockos modernes Leben“. Generell waren Nickelodeon und Cartoon Network aber auch schon immer die Verbreiter des wahren Blödsinns. Das außen vor geht es mir aber speziell um das Herz. Viele der damaligen Serien haben mich ergriffen und mit den Figuren mitfühlen lassen. Ich wollte wirklich wissen wie es weitergeht und mich nicht einfach nur berieseln lassen. Heutzutage lebt selbst die Industrie für Kinder von austauschbaren Fließband-Produktionen undu darüber das sie immer frühreifer werden muss sich auch niemand wundern. Bis zu einem gewissen Grad ist Liebe ja immer ein Thema gewesen. Als Abenteuer, Schatzsuche und Rettung der Welt jedoch Problemen wie „Einen Freund haben“ gewichen sind, da war alles vorbei.

Bevor ich mich hier jetzt aber nur aufs feinste auskotze, möchte ich erst einmal Revue passieren lassen, was Serien meiner Jugend so ausgemacht haben. Beginnen möchte ich dabei mit dem Element der Action. Wir haben als Jungs Vorbilder bekommen wie die „Saber Rider“, „Bravestar“ oder die „Thundercats“. Immer wieder sind sie für das Recht eingestanden und haben die schwachen verteidigt. Sie haben die Welt ein bisschen besser gemacht. Sie haben uns gelehrt mutig unseren Ängsten entgegen zu treten und uns nicht vom Bösen einnehmen zu lassen. Heute lernen wir vor allen Dingen: „Kauft unser Spielzeug“. Wir hatten Drama, Liebe und Abenteuer, als wir auf dem Weg waren „In 80 Tagen um die Welt“ oder auf der Suche nach der „Schatzinsel“. Wir wurden animiert uns sportlich zu betätigen, wie die „Kickers“ oder „Mila Superstar“ und „Captain Planat“ und „Die Bambusbärenbande“ haben uns gezeigt wie wichtig es ist unseren Planeten zu schützen.
Eines der größten Probleme heutzutage ist aber auch, dass wir gar nicht mehr wissen, wo wir uns so etwas ansehen wollen. „Sailor Moon“ hat ihren Platz getauscht mit dem „Trödel-Trupp“ und die „Biker Mice from Mars“ hatten einfach keinen Platz mehr zwischen Erdmännchen und Co. Ki.Ka spielt jetzt öffentlich-rechtlich und hat sich auf ein winziges Publikum eingeschossen. Im wahrsten Sinne des Wortes und SuperRTL spielt Auffangbecken für präpubertäre Teenie-Mütter.

Aber einmal abgesehen von dem Faktor, dass man den Kindern den Sendeplatz klaut, damit der Hartz-IV-Empfänger auch wirklich eine prächtige Auswahl an Unterschichten-Fernsehen hat, frage ich mich auch, was die neuen Aufmachungen sollen. „Winnie Pooh“ und „Micky Maus“ in toller 3D-Optik. Bitte einmal die Liebe entfernen und aus Kultfiguren meiner Jugend einen lieblosen Abklatsch machen, der absolut nicht ausgereift aussieht, sondern nur nach einer schnellen Produktion. Von den Geschichten im „Micky Maus Wunderhaus“ wollen wir dabei gar nicht sprechen. Da möchte man am liebsten 5 Meter im Strahl kotzen, bevor man sich das ein zweites Mal ansieht. Danke Disney, für das töten von jahrelanger Fernsehkultur zu Gunsten des Geldes.

Aber als ich schon alle Hoffnung verloren hatte, dass heutzutage nichts mehr mit Liebe und packender Story produziert wird, passierte das Unfassbare. Die Feuernation griff an und alles änderte sich. „Die Legende von Aang“ war wohl das Beste, was seit Jahren passiert ist und wenn doch mal jemand was für die Kleinen sucht, dann ist das meine größte Empfehlung. Neben dem Remake der „Thundercats“ ist das wohl das einzige, was man sich heutzutage ansehen sollte (wenn man nicht schon älter ist und den bescheuerten Cartoon-Humor von „Cosmo & Wanda“ und Co. versteht). Aber da ich, spätestens zum Release der zweiten „Legend of Korra“-Staffel, noch etwas zu der Serie machen möchte, will ich hier nicht zu viel vorweg nehmen.
Somit bleibt mir zum Abschluss nur noch zu sagen: Denkt genau drüber nach, was ihr den Kleinen heute zeigt und sucht für sie und euch noch einmal raus, was ihr damals geliebt habt und versucht sie dafür zu begeistern. Davon ab könnt ihr mir auch gerne einen Kommentar da lassen, was euch denn von damals noch so einfällt, so das ich vielleicht einmal eine Liste der größten Highlights anfertigen kann.
Abschließend sei, mit den Worten Peter Lustigs, noch gesagt: „Abschalten!“



Samstag, 27. April 2013

Überlebensregel Nr. 1: "Eine richtige Storyline" - Zombieland


Wenn man hört, dass aus einem erfolgreichen Film eine Serie gemacht werden soll, dann stutzt man erst einmal. Wenn man dafür die komplette Besetzung ändert, dann weiß man nicht was man davon halten soll. Wenn man dann die Pilot-Folge sieht, weiß man nicht, was man sagen soll... und normalerweise kann ich nicht den Mund halten.
So ungefähr ist es mir bei der ersten Folge von „Zombieland“ ergangen. Über Amazon konnte man sich ohne Gebühr die ersten Gehversuche schon einmal ansehen und nach den Reaktionen der Zuschauer soll entschieden werden, wie es mit dem Konzept weitergehen soll. Das Feedback ist dabei relativ durchwachsen, aber durchaus als positiv einzustufen. Meine eigene Meinung ist jedoch sehr gespalten. Ansonsten wäre es aber auch langweilig.

Eingeführt werden wir in ein von Zombies infiziertes Amerika. Die Überlebenden werden immer weniger und so wird es immer interessanter, sich in kleinen Gruppen zusammenzufinden, um seine eigenen Überlebenschancen zu erhöhen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der eher schmächtige Columbus (Tyler Ross) sich an den taffen Tallahassee (Kirk Ward) hängt. Wie die beiden zusammengefunden haben, bleibt aber dem Film erhalten. Auch die beiden Mädchen Wichita (MaiaraWalsh) und Little Rock (Izabela Vidovic) werden sofort als Teil der Gruppe gezeigt. Somit ist das Quartett von Anfang an zusammen, ohne eine große Einführung zu liefern. Einmal abgesehen von Tallahassees erste Begegnung mit einem Zombie (Die erste Szene und zugleich die Beste der gesamten Folge. Daher möchte ich da nicht zu viel vorweg nehmen).
Die Gruppe hat es sich nun zur Aufgabe gemacht sich mit anderen Überlebenden zusammen zu tun, um eine sichere Umgebung für eine große Gruppe zu erschaffen. In erster Linie keine schlechte Idee. Doch stoßen sie dabei immer wieder auf Probleme. Die Story ist damit eigentlich schon vollständig erzählt und wirklich unspektakulär. Es bleibt nur zu hoffen, dass sie, bei Produktion der Serie, noch etwas an Fahrt gewinnt. Immerhin büßt auch der Humor deutlich ein, wenn man nur von Gag zu Gag geführt wird, aber eigentlich nichts zu erzählen hat.

Damit wären wir auch schon bei der filmischen Gestaltung der Serie. Sie bedient sich dabei vieler Witze der Vorlage, wie den Überlebensregeln oder dem „Zombiekill of the Week“. Ab einem gewissen Punkt zieht das aber einfach nicht mehr, weil die Serie zu offensichtlich wird. Viel zu sehr lebt sie davon, dass aus dem Nichts ein Zombie auftaucht und wen mitreißt. Aber wie lange soll das lustig bleiben. Da helfen auch keine Vagina-Witze, um das ganze wieder lustiger zu machen. Gepunktet wird dafür mit Szenen wie dem Kampf gegen das Senioren-Pärchen oder ähnliches. Man kann also sagen, das humoristisches Potential da ist, welches man ausbauen kann.
Selbst die Besetzung fand ich nicht so schlimm, wie ich es bei dem Trailer erst vermutet hatte. Natürlich können sie nicht mit der Original-Besetzung mithalten, aber sie geben sich wirklich Mühe und machen ihren Job gut. Was mich jedoch mehr als die Schauspieler überrascht hat, ist das Setting. Ich hätte nicht gedacht, dass eine Web-Serie ein wirklich hohes Budget bekommen würde und dennoch fühle ich mich wie in den Film zurück versetzt. Einmal davon abgesehen, dass man nur spärlich mal einen Zombie sieht (Im Rudel schon gar nicht), gefällt es mir atmosphärisch sehr gut.

Alles in allem kann man also erst einmal gespannt sein, was da noch kommt. Der Pilot würde von mir jetzt noch nicht all zu gut bewertet werden, was einfach an der quasi nicht vorhandenen Story liegt. Wenn sie das jedoch in den Griff bekommen, könnte diese Serie ein echtes Highlight werden. Anders als „The Walking Dead“, welches ich für total überbewertet halte, kann die Kombination mit dem Humor des Films hier einiges reißen und lange an die Flimmerkiste fesseln. Also einfach mal abwarten und überleben. Mehr können wir eh nicht tun.

Mittwoch, 24. April 2013

"Robin Hood trifft Batman" - Arrow



Nachdem ich es eine ganze Weile vor mir hergeschoben habe, habe ich mir heute endlich einmal die Pilot-Folge zu der US-Serie „Arrow“ angeguckt. Bisher bin ich relativ gespaltener Meinung. Es hat zwar Spaß gemacht, die Ereignisse zu verfolgen, aber die Charaktere wirken teilweise noch etwas hölzern und die Story sehr plump. Natürlich war das erst der Pilot und da kann noch einiges kommen. Dementsprechend werde ich erst einmal gespannt bleiben und abwarten, wie sich die Serie noch entwickelt.

Die ersten Bilder der Serie nehmen einen mit auf eine tropische Insel, auf welcher man einen runtergekommenen Mann einen Pfeil abfeuern sieht. Akkurat trifft er sein Ziel und löst eine Explosion aus, so dass ihn ein Schiff in der Ferne sieht und retten kann. Alles ein bisschen im Stil von „Robinson Crusoe“, aber optisch natürlich gut anzusehen. Nachdem er es wieder in die zivilisierte Welt schafft, wird einem der Charakter erst genauer vorgestellt und er erweist sich als der reiche Playboy Oliver Queen (Stephen Amell). Schon da mag es jetzt bei einigen klingeln. Ja, bei der Serie handelt es sich tatsächlich um ein Live-Action-Konzept des Comichelden „Green Arrow“. Dementsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass unter der Haut des Playboys viel mehr steckt. Nach fünf Jahren auf einer einsamen Insel ist er ein ziemlich taffer Gesell und überragender Bogenschütze geworden. Attribute, mit welchen er in seiner Heimat Starling City wieder für Ordnung sorgen will.Doch nicht nur mit dem Verbrechen hat er zu kämpfen, sondern auch mit den Sorgen des Alltags, welche er vor 5 Jahren zurück gelassen hat. Zum einen wäre da seine Schwester Thea (Willia Holland), welche den „Tod“ ihres Bruders nie verkraftet hat und scheinbar ein wenig versucht hat in seine Fußstapfen zu treten – Was ihm nun gar nicht mehr schmeckt. Außerdem muss er noch einige Dinge mit seiner ehemaligen Freundin Laurel (Katie Cassidy) grade biegen und auch bei seiner Mutter scheint einiges im Argen zu liegen. Man darf also schon noch gespannt sein.
Ein Problem sehe ich im Moment noch darin, dass ich Stephen Amell die Rolle des geläuterten und abgehärteten Erwachsenen noch nicht abnehme. Er verkörpert zwar den „Green Arrow“ als Figur recht gut, wirkt aber zu wenig emotional. Gut, man mag sagen, dass er nach 5 Jahren Isolation doch etwas Probleme mit dem Sozialen hat, doch wenn er der Playboy sein will, dann kann er das ja auch. Die Umbrüche wollen mich da einfach nicht überzeugen. Aber vielleicht kommt das ja noch. Er wäre nicht der erste Pilot-Flop, der nach hinten heraus doch noch überzeugt.
Was mir dafür sehr gut gefällt, ist das Design der Serie. Der Held ist generell sehr gut getroffen und auch die Kampfeinlagen können sich für eine Serie wirklich sehen lassen. Hier und da hätte man die Pfeil-Einlagen besser in Szene setzen können. Immerhin sollte die Serie im Bereich Action grade davon leben. Dafür sind die Nahkampf-Einlagen um so schöner zu anzusehen.Alles in allem fällt die Serie wohl in den Popcorn-Bereich, welchen uns Hollywood ja auch im Bereich Superhelden-Film in den letzten Jahren geliefert hat. Durch die Spielzeit vielleicht sogar mit einer, nach hinten, wirklich guten Story. Da bleibt uns wohl nur abzuwarten und dem ganzen wirklich eine Chance zu geben. Ich werde jetzt nämlich genau damit weiter machen.



Sonntag, 21. April 2013

We don't want to know the Doctor's Name - Eine Serie erschüttert England!


England steht Kopf. Nachdem BBC bekannt gegeben hat, dass sie eins der größten Geheimnisse der Sci-Fi-Welt auflösen werden, macht sich unter den Fans eine Mischung aus Vorfreude, aber scheinbar auch viel mehr Argwohn... ja, fast schon Abneigung, breit. Gemeint sind hierbei natürlich die sogenannten „Whovians“, die Fangemeinde der beliebten, britischen Serie „Doctor Who“... und genau darum geht es auch schon. Immer wieder hat sich die Hauptfigur immer nur als „Doctor“ vorgestellt und immer wieder kam die Frage „Doctor Who“ (Doktor wer?). Niemand kannte seinen Namen und eigentlich wollte ihn von den Fans auch niemand wissen. Denn was soll schon 50 Jahren an Geheimhaltung gerecht werden. So lange läuft die Serie, mit Höhen und Tiefen in der Ausstrahlung, nämlich schon im britischen Fernsehen... und auch immer häufiger auf unseren Bildschirmen.
Inhaltlich ist die Serie schnell erklärt. Ein Außerirdischer, der der letzte seiner Art ist, reist mit seinem Raumschiff/Zeitmaschine durch die Welt/en und rettet diese nur all zu oft. Dabei wird er immer wieder von neuen Sidekicks begleitet und immer wieder auf neue Proben gestellt. In diesem Fall eine, welche wohl schwerere Folgen haben könnte, als es den Autoren scheinbar bewusst ist. Wahrscheinlich hätte niemand von ihnen gedacht, dass die Fans in London auf die Straße gehen würden und gegen die Bekanntgabe des Namens demonstrieren würden. Sie stehen eben voll hinter dem, was sie lieben. Wie weit ihnen also mit der neuen Folge auf den Schlips, getreten wird, dass werden wir wohl am Ende der aktuellen Staffel sehen.
Einmal ab davon, dürfen wir uns aber auf eine große Überraschung freuen, da man an dem Poster bereits erkennt, dass Alex Kingston wieder mit von der Partie sein wird. Sie verkörpert in der Rolle die Figur der River Song, welche ein enges Verhältnis zu dem Doctor hat. Sicherlich können wir da also auch auf einiges gefasst sein, da diese (eigentlich erst als Nebenrolle erdachte Figur) immer wieder für eine Überraschung gut ist. Somit gibt es die nächsten Wochen erst einmal viel zu mutmaßen und wir können gespannt sein, ob der Dinge die da lauern...